Feldlerchenprojekt

Wir sorgen für Farbtupfer im Weinland

Vögel im Kulturland

Über Jahrhunderte schuf der Mensch mit seiner Bewirtschaftungsweise offene und sehr artenreiche Lebensräume. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft haben jedoch in den letzten Jahrzehnten viele spezialisierte Vogelarten stark an Terrain verloren. Das Zürcher Weinland ist ein typisches Ackerbaugebiet und eignet sich mit seinem milden Klima hervorragend für die Förderung selten gewordener Ackervögel.

Das Projekt

Unser Projekt sensibilisiert die Landwirte im Weinland für die Bedürfnisse unserer Ackervögel und motiviert sie, konkrete Massnahmen für diese Arten umzusetzen. Es sollen insekten-, blumen- und strukturreiche Flächen wie Buntbrachen neu angelegt werden. Zusätzlich sollen auch auf den Produktionsflächen Massnahmen für die Ackervögel umgesetzt werden (z.B. Feldlerchenfenster im Getreide).

  • eine „mobile Buschgruppe“ in der Buntbrache von Werner Jucker, Andelfingen, pflanzen

Die Sinnhaftigkeit ist das wichtigste Argument. Deshalb setzen wir auf persönliche Beratung der Landwirte, welche sich für den Erfolg von Ökomassnahmen auf Landwirtschaftsbetrieben als zentral erwiesen hat. Damit diese für die Bauern wirtschaftlicher sind, übernehmen wir z.B. auch die Saatgutkosten der Brachen. Lebensmittelproduktion und Biodiversität sollen im Zürcher Weinland nebeneinander Platz haben.

Die Zielarten

  • Mit ihrem jubilierenden Fluggesang ist die Feldlerche der Charaktervogel der offenen Kulturlandschaft schlechthin. Sie ist im Weinland noch verbreitet, allerdings stark rückläufig. Sie braucht Felder mit lückigen Strukturen, wo sie ihre Nahrung sucht und ihr Nest anlegt.

adobe >> Alle Ziel- und Leitarten als Übersicht

Die Projektpartner

Das Projekt wurde vom Andelfinger Naturschutzverein lanciert. Eine lokale Begleitgruppe mit Mitgliedern von verschiedenen Weinländer Naturschutzvereinen sowie eine erweiterte Begleitgruppe mit der  Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich und BirdLife Zürich steuern das Projekt. Zudem stehen wir mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach im wissenschaftlichen Austausch. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Lotteriefonds des Kantons Zürich, der Bertold-Suner-Stiftung und rund zehn Weinländer Gemeinden.

Ihre Unterstützung

Damit das Projekt ein Erfolg wird, sind wir aber weiterhin auch auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Ihre Spende fliesst direkt in ökologische Mass­nahmen in den Ackergebieten des Weinlands. Setzen auch Sie ein Zeichen für mehr Bio­diversität in der Weinländer Kulturlandschaft und unterstützen Sie unser Projekt!

Spenden:
 PC-Konto: 61-297542-8  Andelfinger Naturschutzverein
                        Feldlerchenprojekt
                        8450 Andelfingen
 IBAN: CH28 0900 0000 6129 7542 8
 
 

Weitere Projekt-Informationen:  >> Projektberichte

Logo Lotteriefonds

Projekt-Kontakt

Beatrice Peter
Telefon: 052 301 45 08
email: beatrice.peter[at]andelfinger-naturschutzverein.ch