﻿{"id":360,"date":"2018-05-31T21:41:32","date_gmt":"2018-05-31T21:41:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/?p=360"},"modified":"2019-08-23T20:42:29","modified_gmt":"2019-08-23T20:42:29","slug":"weg-mit-dem-berufkraut-neophyt-des-jahres-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/weg-mit-dem-berufkraut-neophyt-des-jahres-2018\/","title":{"rendered":"Weg mit dem Berufkraut!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zurzeit bl\u00fcht in unserer Gegend massenweise das Einj\u00e4hrige Berufkraut auf. Besonders betroffen sind sensible Naturschutzgebiete wie die Thurauen. Der Neophyt des Jahres 2018 verbreitet sich rasant und verdr\u00e4ngt dabei die einheimische Flora. Nur mit enormer Anstrengung kann eine weitere Ausbreitung dieser invasiven gebietsfremden Art verhindert werden &#8211; helfen auch Sie mit!<\/strong><\/p>\n<p>Wir stehen zurzeit vor einer riesigen Herausforderung: Das urspr\u00fcnglich aus Nordamerika stammende Einj\u00e4hrige Berufkraut (<em>Erigeron annuus<\/em>) breitet sich seit dem Hitzesommer 2003 bei uns rasant aus. Als Ruderalpflanze verdr\u00e4ngt es an Strassenr\u00e4ndern, Bahngeleisen und Gew\u00e4ssern sowie in Magerwiesen und Buntbrachen die einheimische Flora. Aufgrund der \u00e4hnlichen Bl\u00fctenform wird es h\u00e4ufig mit G\u00e4nsebl\u00fcmchen oder Kamillen verwechselt. Der tr\u00fcgerisch h\u00fcbsche Korbbl\u00fctler war selbst unter Natursch\u00fctzern bis vor wenigen Jahren kaum bekannt. Der deutsche Name &#171;Einj\u00e4hriges Berufkraut&#187; ist irref\u00fchrend, denn entgegen seinem Namen ist das Berufkraut nicht nach einem Jahr verschwunden, sondern breitet sich durch grossfl\u00e4chiges Versamen rasant aus. Die Bl\u00fctezeit ist von Ende Mai bis Oktober, vegetativ f\u00e4llt die Pflanze durch ihre charakteristische hellgr\u00fcne Farbe auf. Die Pflanze erreicht eine Wuchsh\u00f6he von 30-100 cm.<\/p>\n<p>Die weitere Ausbreitung des Einj\u00e4hrigen Berufkraut muss m\u00f6glichst verhindert werden. Die Bek\u00e4mpfung erfolgt durch Ausreissen der ganzen Pflanzen (inklusive Wurzeln) vor der Bl\u00fcte. Werden die St\u00e4ngel nur geschnitten oder abgerissen, bl\u00fchen sie schon nach wenigen Wochen erneut. Falls das Kraut schon aufgebl\u00fcht hat, muss mindestens die Bl\u00fcte im Kehricht entsorgt werden.<\/p>\n<p>Der Kanton Z\u00fcrich hat dieses Jahr ein Pilotprojekt gestartet, welches das Berufkraut in verschiedenen priorit\u00e4ren Gebieten eind\u00e4mmen soll, darunter auch in den Thurauen. Dies wird aber mit Nichten reichen. Helfen auch Sie mit und reissen wo immer m\u00f6glich das invasive Kraut konsequent aus! Am besten nehmen Sie immer einen Plastiksack in Feld und Flur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zurzeit bl\u00fcht in unserer Gegend massenweise das Einj\u00e4hrige Berufkraut auf. Besonders betroffen sind sensible Naturschutzgebiete wie die Thurauen. Der Neophyt des Jahres 2018 verbreitet sich rasant und verdr\u00e4ngt dabei die einheimische Flora. 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