﻿{"id":848,"date":"2024-03-08T22:54:17","date_gmt":"2024-03-08T22:54:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/?p=848"},"modified":"2024-03-08T22:54:18","modified_gmt":"2024-03-08T22:54:18","slug":"bluetenduft-im-winterwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/bluetenduft-im-winterwald\/","title":{"rendered":"Bl\u00fctenduft im Winterwald"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1236\" src=\"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/024_8039_sm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-850\" srcset=\"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/024_8039_sm.jpg 1000w, https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/024_8039_sm-243x300.jpg 243w, https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/024_8039_sm-828x1024.jpg 828w, https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/024_8039_sm-768x949.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Seidelbast verstr\u00f6mt zurzeit wieder seinen zarten Duft im noch kahlen Winterwald. Im Februar und M\u00e4rz kann er in feuchten W\u00e4ldern wie den Thurauen entdeckt werden. Woher stammt eigentlich sein Name?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die rosa bis purpurroten Bl\u00fcten des Gemeinen Seidelbasts (Daphne mezereum) erscheinen im Februar vor dem Laubaustrieb. Mit intensivem Duft locken sie die ersten Schmetterlinge und Bienen an und sind f\u00fcr diese eine willkommene Nektarquelle. Von daher kommt vermutlich auch der Name \u201aSeidel\u2019: Zidal ist das altdeutsche Wort f\u00fcr Biene. Der Bast ist ein Teil der Rinde. Er enth\u00e4lt starke Giftstoffe und kann bei Ber\u00fchrung wie bei einem Bienenstich Hautausschl\u00e4ge verursachen. \u201aSeidelbast\u2019 deutet m\u00f6glicherweise auf diesen Zusammenhang hin.<br>Der Gemeine Seidelbast ist die einzige einheimische Pflanzenart, bei der die Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte wie bei den tropischen Kaffee- und Kakaopflanzen direkt am St\u00e4ngel sitzen. Im Sommer reifen die verf\u00fchrerisch scharlachroten Beeren. Aber aufgepasst, der Seidelbast ist hoch giftig. Vogelarten wie Drosseln sind gegen diese Giftstoffe immun; sie fressen die Beeren in grossen Mengen, scheiden die giftigen Samen unverdaut wieder aus und verbreiten sie so. Der Seidelbast w\u00e4chst gerne in schattigen, eher feuchten Laubmischw\u00e4ldern wie den Thurauen und ist in der ganzen Schweiz verbreitet. Bestaunen Sie diese tropisch anmutende Pflanze, aber lassen Sie sich nicht verf\u00fchren!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Seidelbast verstr\u00f6mt zurzeit wieder seinen zarten Duft im noch kahlen Winterwald. Im Februar und M\u00e4rz kann er in feuchten W\u00e4ldern wie den Thurauen entdeckt werden. Woher stammt eigentlich sein Name? Die rosa bis purpurroten Bl\u00fcten des Gemeinen Seidelbasts (Daphne mezereum) erscheinen im Februar vor dem Laubaustrieb. 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