﻿{"id":895,"date":"2025-03-09T19:54:12","date_gmt":"2025-03-09T19:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/?p=895"},"modified":"2025-04-13T20:57:15","modified_gmt":"2025-04-13T20:57:15","slug":"kranich-ueberwintert-in-den-thurauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/kranich-ueberwintert-in-den-thurauen\/","title":{"rendered":"Kranich \u00fcberwintert in den Thurauen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Im November 2024 rastete eine Gruppe Kraniche in den Thurauen. Ein Individuum \u00fcberwinterte sogar im Gebiet und konnte bis Mitte Januar regelm\u00e4ssig beobachtet werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kraniche sind bekannt f\u00fcr ihre anmutigen Balzt\u00e4nze, die sie mit trompetenden Duettrufen begleiten. Sie br\u00fcten in den ungest\u00f6rten Mooren des Nordens. Im Winter ziehen sie s\u00fcdw\u00e4rts in den Mittelmeerraum. Die Schweiz liegt nicht auf der Hauptzugroute des Kranichs. Die beiden schmalen traditionellen Zugkorridore f\u00fchren \u00f6stlich und westlich an unserem Land vorbei. Im Jahr 2011 wurde jedoch ein Teil der \u00f6stlichen Kraniche durch starke Winde nach Westen \u00fcber die Schweiz in die Camargue abgedriftet. Dadurch lernten sie eine neue Route kennen, der sie seither folgen. Im Oktober und November sowie im Februar und M\u00e4rz k\u00f6nnen die in typischer V-Formation ziehenden Trupps mit ihren lauten, trompetenden Rufen nun vermehrt auch in der Schweiz beobachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzelne Kraniche wurden in den letzten Jahren auch in den Thurauen gesichtet. Dass ein Individuum im Gebiet \u00fcberwintert hat, ist jedoch bisher einmalig. Der immature, noch nicht voll ausgef\u00e4rbte Vogel konnte bis Mitte Januar regelm\u00e4ssig im M\u00fcndungsbereich von Thur und Rhein beobachtet werden. In der D\u00e4mmerung \u00fcberflog er jeweils die Thur, um im Flaacher Feld zu \u00fcbernachten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"607\" src=\"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/024_9723_sm2_.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-907\" srcset=\"https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/024_9723_sm2_.jpg 800w, https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/024_9723_sm2_-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.andelfinger-naturschutzverein.ch\/nathurbildung\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/024_9723_sm2_-768x583.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Bild zeigt den noch nicht voll ausgef\u00e4rbten Vogel in seinem zweiten Winter. Am Kopf ist erst ansatzweise Rot zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<iframe src='https:\/\/xeno-canto.org\/960569\/embed?simple=1' scrolling='no' frameborder='0' width='340' height='115'><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im November 2024 rastete eine Gruppe Kraniche in den Thurauen. Ein Individuum \u00fcberwinterte sogar im Gebiet und konnte bis Mitte Januar regelm\u00e4ssig beobachtet werden. Kraniche sind bekannt f\u00fcr ihre anmutigen Balzt\u00e4nze, die sie mit trompetenden Duettrufen begleiten. Sie br\u00fcten in den ungest\u00f6rten Mooren des Nordens. 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